Digitalisierung im Mittelstand: Warum das Tagesgeschäft immer gewinnt
Die Buchhaltung ruft an, ein Kunde wartet, das Lager meldet Probleme – und irgendwo auf dem Schreibtisch liegt noch die Mappe mit den Unterlagen zum neuen ERP-System.
So sieht der Alltag in vielen mittelständischen Unternehmen zwischen Passau und dem Bayerischen Wald aus. Die Digitalisierung steht auf der Agenda. Aber sie steht dort schon lange.
Das Problem ist nicht fehlendes Engagement. Führungskräfte in der Region – ob in Vilshofen, Schöllnach oder Eging am See – wissen um die Bedeutung digitaler Prozesse. Doch wer ein Unternehmen führt, hat selten die Zeit, wochenlang Software zu vergleichen, Anbieter zu prüfen und Mitarbeiter zu schulen.
Das Tagesgeschäft gewinnt immer. Und das Digitalisierungsprojekt verschiebt sich – wieder einmal.
Die Lösung liegt nicht darin, noch mehr Überstunden zu machen. Sie liegt darin, Verantwortung abzugeben. Ein externer Projektleiter übernimmt die Steuerung, während das Team in Niederbayern ungestört weiterarbeitet. Keine Doppelbelastung, kein schlechtes Gewissen.